Die Kiez-Trattoria, die Fauve Hautot ihr Zuhause nennt
Fans von Fauve Hautot, die breite Bekanntheit durch die französische Version von StarDance erlangte, können ihrer privaten Welt auf überraschend unkomplizierte Weise näherkommen: indem sie einen Tisch in ihrer Lieblingstrattoria reservieren, die sich auf dem Hügel von Montmartre befindet.
Die Tänzerin besucht dieses Lokal seit Jahren — für ruhige Abende mit ihrem Partner oder im Freundeskreis. Der Ort hat nichts von aufpoliertem Glamour. Es ist eine typische Nachbarschaftstrattoria, wo man gut isst, ohne dabei das Portemonnaie zu ruinieren.
Die Choreografin und Jurorin der berühmten Tanzshow hat der französischen Presse gegenüber erzählt, dass Montmartre für sie zu einem echten „Dorf in der Stadt“ geworden ist. Sie kennt das Viertel wie ihre Westentasche — von der Place du Tertre bis hin zur Umgebung der Basilika Sacré-Coeur. Und genau dort hat sie ihr liebstes Refugium gefunden: das Restaurant La Rughetta in der Rue Lepic, im 18. Arrondissement von Paris.
Es ist die Art von Adresse, die Einheimische als festen Bestandteil ihres Alltags betrachten und die Touristen fotografieren. Hautot hat sich für eine zurückhaltende Trattoria entschieden, die von drei jungen Franzosen geführt wird — Guillaume, Vivien und Thibault. Keine Kette, kein Gastrotempel mit monatelanger Warteliste: einfach ein kleines Quartierslokal, in das man flüchtet, wenn man dem Scheinwerferlicht entfliehen möchte.
Fauve Hautots Lieblingsrestaurant am Fuß des Sacré-Coeur
La Rughetta gehört zu jenen Lokalen, die man nur durch Mundpropaganda entdeckt: klein, lebhaft, herzlich — mit einer klassischen italienischen Speisekarte und einer Rechnung, die selbst in einem der touristischsten Viertel von Paris nicht erschreckt.
In solchen Orten sieht man, wie Stars „nach Feierabend“ funktionieren: Sie bestellen dasselbe Gericht zum dritten Mal, lachen laut und verlängern die Gespräche bei Wein, bis das Lokal sich leert. Hautot hat erklärt, hier Ruhe und aufrichtige Gastfreundschaft zu finden — ganz ohne die Herablassung, die manchen angesagten Pariser Restaurants anhaftet.
Das Personal arbeitet mit Schwung und bedient mit echter Herzlichkeit. Die Tänzerin betont, dass man bei La Rughetta „mit geschlossenen Augen wählen“ kann, ohne das Risiko, enttäuscht zu werden. Und sie fügt ein Detail hinzu, das ihre verspielte Seite verrät: Die Rechnung kommt begleitet von einer Flasche voller Bonbons.
Die Speisekarte in Fauve Hautots Stammrestaurant
Die Karte von La Rughetta ist eine mustergültige Auswahl italienischer Klassiker — ohne kreative Ausschweifungen oder kulinarisches Feuerwerk. Statt aufwendiger Präsentationen gibt es schlichte Gerichte, die nach einem langen Tag auf Montmartres Treppen wirklich sättigen.
Das Angebot gliedert sich in einige grundlegende Kategorien, die das Rückgrat jeder guten italienischen Trattoria in Paris bilden:
- Pizza in verschiedenen klassischen Varianten, zu Preisen, die einem seriösen Quartierslokal entsprechen
- Pasta und Gnocchi, darunter Gnocchi al Gorgonzola, die Hautot ausdrücklich als eines ihrer Lieblingsgerichte nennt
- Fleischgerichte, wie das traditionelle Wiener Schnitzel nach Mailänder Art oder geschmortes Ossobuco
- Desserts aus der italienischen Tradition, vom Tiramisù bis zu weiteren süßen Abschlüssen
- Schneller Service und Kellner ohne jegliche Arroganz
Die Tänzerin selbst gibt zu, hier noch nie von einer Wahl enttäuscht worden zu sein. Die Speisekarte hält eine solide Balance zwischen Qualität und Preis — was in der Nähe des Sacré-Coeur alles andere als selbstverständlich ist. Das Restaurant von Guillaume, Vivien und Thibault setzt auf ein stabiles Fundament: frische Zutaten, großzügige Portionen und eine Atmosphäre, die keinen roten Teppich braucht.
Was kostet ein Abendessen bei La Rughetta?
Paris gilt seit Jahren als Synonym für hohe Preise — erst recht in der Umgebung des Sacré-Coeur. Dennoch erweisen sich die Preise bei La Rughetta als überraschend vernünftig. Das Lokal spielt in der Liga solider italienischer Quartierstrattorien: keine Kantine, aber auch kein Fine-Dining-Restaurant.
Anhand der verfügbaren Informationen lässt sich recht genau berechnen, was ein Pärchen tatsächlich ausgibt, das „wie Fauve essen“ möchte — ohne Exzesse, aber auch ohne übertriebene Sparmaßnahmen. Es lohnt sich, die Kosten nach den am häufigsten gewählten Varianten aufzuschlüsseln.
Ein Abend mit Pizza und Dessert umfasst zwei Pizzen zu durchschnittlich 12–15 Euro pro Stück, zwei Gläser Wein à 6–7 Euro und ein gemeinsam geteiltes Dessert für etwa 9–9,50 Euro. Gesamtrechnung: rund 50–55 Euro für zwei Personen.
Ein Pasta-Abend ohne Alkohol beinhaltet zwei Pasta- oder Gnocchi-Portionen à 14–16 Euro, zwei Desserts à 8–9,50 Euro sowie zwei Espressi à 2,50 Euro. Die Rechnung schließt üblicherweise bei 55 bis 65 Euro für zwei.
Ein üppigerer Abend mit Fleisch und einer Flasche Wein schlägt mit zwei Hauptgerichten um die 22–25 Euro, einer Flasche Wein im mittleren Preissegment für 24–36 Euro und zwei Desserts à 9–9,50 Euro zu Buche. In diesem Fall steigt die Gesamtrechnung auf 85–105 Euro pro Paar.
Im Durchschnitt kostet ein Abendessen bei La Rughetta etwa 25–35 Euro pro Person ohne Alkohol oder 35–50 Euro mit Wein und Dessert. Im Vergleich zum aktuellen Pariser Tourismusumfeld bewegt sich das angenehm in der Kategorie „normal und erschwinglich“ — weit entfernt vom „einmal im Leben und nie wieder“.
So senkt man die Rechnung, ohne auf Atmosphäre zu verzichten
Nicht jeder möchte mehr als hundert Euro in der Rue Lepic lassen. Zum Glück gibt es einige simple Strategien, die in jedem Restaurant funktionieren und die Stammgäste längst kennen.
Pasta statt Fleisch wählen — der Unterschied auf dem Teller ist oft minimal, auf der Rechnung aber spürbar. Das Dessert teilen erlaubt trotzdem einen süßen Abschluss, spart aber ein paar Euro. Glasweise statt flaschenweise bestellen lohnt sich an kürzeren Abenden, wenn man nicht viel trinken möchte.
Vorspeisen weglassen macht in vielen italienischen Lokalen Sinn, wo eine Pasta-Portion oder eine Pizza bereits üppig genug ist, um niemanden mit leerem Magen nach Hause zu schicken — auch mit Dessert am Ende. Für viele Gäste ist außerdem die Lage selbst schon den Preis wert: Vom Restaurant aus erreicht man die Basilika Sacré-Coeur in wenigen Minuten zu Fuß, während man abends durch Montmartre schlendert und den Blick über Paris genießt.
Eine solche Kulisse kann anderswo deutlich teurer sein. Tourismusexperten betonen, dass Authentizität eines Ortes heute oft mehr zählt als ein Premium-Preisschild. Bei La Rughetta bekommt man beides: echtes Montmartre-Flair zu Preisen, die mit einem vergleichbaren Lokal im Zentrum einer europäischen Großstadt mithalten können.
Warum Promi-Empfehlungen die Fantasie so sehr beflügeln
Geschichten wie die von La Rughetta zeigen deutlich, wie Fan-Psychologie funktioniert. Wenn eine TV-Persönlichkeit ihr Lieblingslokal verrät, landet es automatisch auf der Wunschliste vieler Menschen. Das ist weit zugänglicher als eine exklusive Veranstaltung oder ein VIP-Ticket für eine Fernsehsendung.
Ein solcher Besuch bietet im Grunde etwas Zusätzliches: das Gefühl, dass ein bekanntes Gesicht überraschend ähnliche Vorlieben hat wie man selbst. Denn statt eines sterilen Restaurants mit gestärkten weißen Tischdecken bevorzugt sie einen Ort, wo Kellner hetzen, Tischgespräche laut sind und die Pizza manchmal mit etwas dunkleren Rändern ankommt als erwartet. Konsumforschende bestätigen, dass Authentizität heute mehr wiegt als Luxus.
Für das Restaurant selbst ist das natürlich kostenlose Werbung. Die Betreiber müssen die Karte nicht für einen TV-Star umgestalten — sie müssen einfach weiterhin solide Küche zu fairen Preisen anbieten. Den Rest erledigen das Internet, soziale Netzwerke und Artikel wie dieser darüber, wo Prominente nach einem langen Arbeitstag essen gehen.
Wer eine Reise nach Paris plant, kann einen Abend bei La Rughetta als konkreten und budgetierbaren Programmpunkt einplanen. Das Budget in Euro abschätzen, einen Tisch reservieren und entscheiden, ob man auf die sichere Pizza-Variante setzt oder genau das bestellt, was die Tanzshow-Jurorin empfiehlt. Im schlimmsten Fall kommt die Rechnung zusammen mit jener berühmten Bonbonflasche — ein versöhnlicher Abschluss, ganz wie im Film.









